Der TGV Ost – ein Zug, der unsere Völker verbindet
„Der TGV Ost – ein Zug, der unsere Völker verbindet“, so lautete das Motto eines Seminars, mit dem sich 10 deutsche und 15 französische Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Landstuhl und ihrer Partnerschule, dem Lycée Professionnel Régional "Hélène Bardot" aus Pont-à-Mousson, eine Woche lang im Château de Rémicourt, der Jugendherberge von Nancy, beschäftigten. Im Rahmen des vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Robert Bosch Stiftung ausgelobten Wettbewerbs „Jugend und Europa – Schüler machen Zeitung“ verfassten die jungen Menschen in gemischten deutsch-französischen Arbeitsgruppen fünf Zeitungsartikel in deutscher und französischer Sprache, die auf einer
Sonderseite der RHEINPFALZ und im Est Républicain, dem lothringischen Pendant, veröffentlicht wurden.
Neben der grundsätzlichen, europaweiten Bedeutung des neuen Hochgeschwindigkeitszugs TGV Ost, der am 10. Juni 2007 zum ersten Mal zwischen Paris und Frankfurt mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 320 km/h verkehrte , gingen die Schüler auch auf archäologische und ökologische Aspekte im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Strecke ein und führten ein Interview mit Frau Valérie Rosso-Debord, der Beigeordneten von Nancy, über die Auswirkungen der TGV-Anbindung für die Stadt. Eine Statistik rund um den TGV ergänzte die gemachten Ausführungen. In Anlehnung an die Melodie „Auf de schwäb’sche Eisebahne“ dichteten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus ein deutsch-französisches TGV-Lied, das von allen Beteiligten zum Abschluss des Projektes inbrünstig angestimmt wurde.
Eine Dokumentation zum Thema wurde anlässlich des Europatags am 9. Mai vorgestellt und ist der Öffentlichkeit im Foyer der Berufsbildenden Schule Landstuhl zugänglich.



